Fragen - Kieferorthopäde Dr. Fadel Berlin

FAQ

Warum kieferorthopädische Behandlung?

Fehlerhafte Zahnkontakte beeinträchtigen die Kaufunktion mit Auswirkungen auf die Verdauung. Fehlstellungen der Kiefer können schmerzhafte Verspannungen der Gesichts- und Kaumuskulatur sowie Auswirkungen auf die gesamte Körperhaltung zur Folge haben. Fehlbelastungen im Kiefergelenk können Schmerzen und Verspannungen im Bereich der gesamten Wirbelsäule, Kopf-, und Gesichtsschmerzen, Tinnitus und Schwindel verursachen.
Neben gesundheitlichen und funktionalen Aspekten stehen auch ästhetische Elemente bei einer fundierten kieferorthopädischen Behandlung im Vordergrund. Niemand muss sich mit dem Schicksal, schiefe Zähne zu haben, abfinden. Wie gut, dass sich Zähne ein Leben lang bewegen lassen.

FAQ

Ist die kieferorthopädische Behandlung schmerzhaft?

Nein. Aber die ersten Tage mit einer herausnehmbaren Klammer sind gewöhnungsbedürftig und bei Kaubelastung reagieren die Zähne eventuell empfindlich. Nach dem Einsetzen einer festen Spange können in den ersten Tagen gewisse Irritationen an der Schleimhaut, Zunge auftreten, die schon nach kurzer Zeit behoben sind. Die Zähne können am Anfang und beim Wechsel von Bögen etwas empfindlich sein.

FAQ

Werden die Kosten der kieferorthopädischen Behandlung von der Krankenkasse übernommen?

Für gesetzlich versicherte Personen, die unter dem 18. Lebensjahr sind:
Es muss vom Kieferorthopäden anhand von sogenannten kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) geprüft werden, ob eine Zahn,- oder Kieferfehlstellung vorliegt und die Einstufung in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkasse erfüllt ist. Es gibt 5 Grade. Ab Grad 3 ist ein Kassenzuschuss möglich. Die Einstufung von 1 oder 2 sagt allerdings nichts über die medizinische Notwendigkeit. Falls Ja, bezahlen die Krankenkassen 80% bzw. 90% und die Eltern zahlen 20% bzw. 10%. Die Rechnungslegung erfolgt während der kieferorthopädischen Behandlung quartalsweise. . Nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung erstattet die Krankenkasse den Eigenanteil, welchen die Eltern bezahlt haben, zurück. Daher bitte alle Rechnungen aufheben.


Für gesetzlich versicherte Personen, die über dem 18. Lebensjahr sind:
Bei starken, umfangreichen Kieferfehlstellungen muss häufig kombiniert kieferorthopädisch- kieferchirurgisch behandelt werden. In solchen extremen Fällen übernehmen die gesetzlichen- Krankenkassen die Kosten für die Kieferorthopädische Behandlung. Es empfiehlt sich grundsätzlich frühzeitig und vor dem ersten Besuch beim Kieferorthopäden eine Zusatzversicherung abzuschließen.


Für privat versicherte Personen:
Die anfallenden Kosten werden im Rahmen der vertraglichen Vereinbarung mit der jeweiligen privaten Krankenkasse erstattet. Bitte lesen Sie dazu in Ihrem Versicherungsvertrag nach, welche Leistungen in welchem Umfang versichert sind. Prüfen Sie bitte frühzeitig und vor dem ersten Besuch beim Kieferorthopäden Ihren Versicherungsschutz und erweitern Sie diesen gegebenenfalls.


Für beihilfeberechtigte Personen:
In der Regel werden die Kosten von der Beihilfestelle und der Zusatzversicherung übernommen. Bei Erwachsenen über 18 Jahren werden die Kosten für medizinisch notwendige Behandlungen in Ausnahmefällen von der Beihilfestelle übernommen.